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News: Gemeinde tritt Wäremverbund Gähwil bei
Die Unternehmer Werner Siegenthaler, Sägerei-Holzhandel, Gähwil und Hermann Wehrli, Maschinenbau, Silberwisstrasse 14, Gähwil haben im Jahre 1995 eine Fernheizung ab Sägerei Siegenthaler zum Betriebsgebäude Hermann Wehrli erstellt und am 12. September 1995 einen Wärmelieferungsvertrag abgeschlossen. An die effektiven Baukosten hat die Politische Gemeinde einen Anteil von Fr. 66'000.-- bezahlt. Sie hat sich damit das Recht gesichert, die im Raum Silberwis liegenden Grundstücke an diese Fernleitung anzuschliessen. Die Fernwärmeleitung wurde auf eine Gesamt-Nennleistung von 400-500 KW ausgelegt, wovon sich die Gemeinde Kirchberg mit der Leistung des Beitrages an die Baukosten die freibleibende Quote von 200-300 KW gesichert hat. Damit wurde das Recht verbunden, die gesamte freibleibende Quote oder Teile davon an Dritte abzugeben.
Im Jahre 1998 hat auch die Schellenbaum AG, Hoch- und Tiefbau, Gähwil einen Wärmelieferungsvertrag abgeschlossen und beheizt den Gewerbebetrieb ab der Heizungsanlage der Sägerei. Für diese Anschlussleistung hat die Schellenbaum AG der Politischen Gemeinde einen Teil der Vorfinanzierung zurückerstattet.
Im Jahre 2004 hat der Gemeinderat auf Antrag der externen Revisionsstelle BDO VISURA, St. Gallen den in der Bestandesrechnung als Vorfinanzierung aufgeführten Betrag von Fr. 56'100.— (Fr. 66'000.— abzüglich Fr. 9'900.—) abgeschrieben.
Nachdem die Heizungsanlage der Sägerei von der Innoholz AG, Mülibachstrasse 8, Gähwil, Inhaber: Pirmin Fischbacher übernommen worden und in die Jahre gekommen war, musste eine Erneuerung der Anlage mittelfristig in Betracht gezogen werden. Ausserdem könnte mit der Erneuerung auch ein weiterer Ausbau des Holz-Fernwärme-Netzes erfolgen, da einige Heizungsanlagen in der näheren Umgebung (Mehrzweckgebäude Silberwis etc.) entweder erneuert werden müssen oder auf einen günstigeren Energieträger (Holz anstatt Öl) umsteigen könnten. Die Innoholz AG hat das Projekt zusammen mit der Raschotherm GmbH, Islikon weiterbearbeitet. Der Gemeinderat hat sich darüber anlässlich einer Sitzung orientieren lassen und konnte sich von der Notwendigkeit der Erneuerung der Schnitzelheizung überzeugen. Er hat gleichzeitig beschlossen, das Mehrzweckgebäude Silberwis an die Fernwärmeheizung anzuschliessen und somit dem Fernwärmeverbund beizutreten. Dies auch aufgrund der Tatsache, dass die bestehende Heizungsanlage im Mehrzweckgebäude bis ins Jahr 2010 ohnehin erneuert werden muss. Die bestehende Fernwärmeleitung wird unentgeltlich als Massnahme zur Förderung erneuerbarer Energien in den Fernwärmeverbund eingebunden, sofern der Verbund auch tatsächlich zu Stande kommt. Die entsprechenden Investitionskosten sind im Voranschlag 2010 eingestellt worden.
