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5 Burg Sternegg

Am höchsten Punkt eines vom übrigen Umgelände abgesetzten, nach N laufenden Ausläufers der Dietschwiler Höchi.
 
Der Ausläufer bricht gegen E steil ab, die W-Seite ist weniger steil. Sie ist deshalb mit einem halbrunden Graben gesichert, der beidseitig in die östliche Steilwand mündet. Das Plateau ist halbrund, leicht nach W geneigt und misst 8 x 20m.
Felder vermeldet Spuren von Gemäuer, die Burgenkarte keine Sichtbaren Spuren. Strässle: „Im Boden ruhende und teilweise zu Tage tretende Reste des Mauerkerns, sowie verwitterter Mörtel sind noch festzustellen.“ Zur Zeit Felders (nach Baumann seit 2. Hälfte des 19. Jh.) stand auf dem Burghügel ein grosses Holzkreuz.
1996 in NE-Ecken Raubgrabungen oder eingetieftem Picknickplatz mit Feuerstelle (3 x 2,5m. T. 1m) und Sitzbänken festgestellt. Der Aushub wurde samt Abfällen über die E-Wand hinuntergeworfen. Darin fanden sich trotz eifrigen Suchens keine Funde. Profil und Bohrung im Bereich dieses Platzes. Profil: oben grauer Kies, dann lehmig, dann wiederum grauer Kies, ohne Funde. Bohrung: bis –0,3/-0.4m rezente Auffüllung, bis –1m graues, kiesig-sandiges Material (wohl gewachsen). 2 Bohrungen in nördlicher Grabenhälfte: 0,1m Humus, dann bis –0,15m Steine, Ende.

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