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6 Burg Rätenberg

Auf einem flachen Ausläufer des Reitenberges (757.5m), mit Steilabfall zum Altbachtobel und einem Zufluss.
 
Die Burg ist mit einem mächtigen, halbrunden Graben gegen W und S vom übrigen Gelände abgesetzt. Burghügel halbkreisförmig, ca. 12 x 25m, eben. Gegen W eine Art Absatz im Graben, Teil einer Brückenkonstruktion? Auf Gegenhang Rutschung? Im nördlichen Grabenbereich zahlreiche grössere Steine (Nagelfluh, Kalk), wohl Mauersteine.
Strässle berichtet, dass in den 20er Jahren noch Mauern sichtbar waren sowie eine unterirdische Höhle im Fundament der Burg bestanden habe, die inzwischen verfallen sei. Er meldet auch verschiedene Schatzgräbereien auf der Burg sowie Fuchsbauten.
1996 Mauerspuren nur im W oberflächlich sichtbar, im S durch eine Bubenhütte leicht angeknabbert. Teilweise ist an den Abbruchkanten des Burghügels ein mörtliges Sediment festzustellen. Gut sichtbar sind 3 Sondierschnitte: einer SE-NW über das ganze Plateau sowie zwei kleinere rechtwinklig dazu. Der Aushub wurde daneben aufgehäuft. Darin moderne Funde (Bierflaschen, maschinell hergestellte Ziegel). Fuchsbauten. Keine Funde.
Bei einer Besichtigung am 20.4.1979 fotografierte I. Grüninger einen Backstein mit eingestempelter Zahl „1709“, wohl nicht als Jahrzahl zu deuten. Standort Fund unbekannt.

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