10 Turm zur Egg
Am Rand einer leicht nach E geneigten Hangterrasse, im S und E durch je ein Bachtobel geschützt.
Sehr tiefer Halsgraben gegen W (mächtige Aushubhalden oberhalb des Hörachbaches). Der Burghügel selbst kegelförmig mit abgeflachtem Plateau von 12 x 20m. Der Plan von Immler (1866) zeigt eine trapezförmige Ringmauer, die den Hügel umschliesst. An der längsten, gegen E gerichteten Mauer steht ein quadratischer Turm, dessen E-Seite direkt an die Ringmauer stösst und der den Innenraum in zwei ungleiche Höfe teilt. Masse nach Immler: Ringmauer: 36, 28, 22 und 16m, Dicke 2m (?), Turm 9,5 x 9,5m, Mauerdicken 2 – 2,5m.
Felder meldet in der NE-Ecke ein Mauersätzlein, Burgenkarte aber bereits keine Mauerreste mehr. Strässle nennt eine Stützmauer der Steigstrasse westlich der Burg, die aus Steinen mit Mörtelspuren (wiederverwendete Steine der Burg?) besteht.