26 Kath. Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit, Gähwil
Am nördlichen Talrand, am Hügelfuss.
Moderne Kirche über kompliziertem Grundriss in byzantinisierenden Formen. Wandgemälde von F. Kunz. Glocken 1936 alle neu gegossen.
1748 abgebrochene Kapelle (nach Huber 1937, 77 – 78): Form unklar, Halter zeichnet einen eingezogenen, rechteckigen Chor. Hölzerner Dachreiter mit 2 Glocken und Turmkugel (enthielt Dokumente von 1669) und Wetterfahne. Hölzernes Vorzeichen. Innen mit Flachdecke. Ein Altar mit 2 Leuchtern. Beim Aushub für die neue Kirche wurden viele Skelette gefunden, auch unter dem Chor der Kapelle (Priester- oder Wohltätergräber? Oder Hinweis darauf, dass der Chor später errichtet wurde?). „Am 1. Mai 1749 begann der Abbruch des alten Daches über dem Chor und die Grundmauern der Stirnseite wurden aufgemauert; dieses Mauerstück auf der Stirnseite des Hochaltars war der einzige Überrest des alten Kirchleins, der bis in unsere Tage dauerte.“ Der alte Altar wurde aufgefrischt und übernommen (1805 ersetzt).
1936 abgebrochene Kirche (Zustand nach Renovation 1890): Rechtecksaal (1834 verlängert) mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor unter gemeinsamem Dach. Im N des Chores Turm mit einfacher, rundbogiger Schallöffnung, Uhr und Zwiebelhelm. Im S angebaute quadratische Sakristei (1834).