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45 Befestigte Fläche Burg, teilweise auch Burgwies

Auf einen leicht gegen E geneigten Plateau (200-250 x 200-250m) über einer Thurschleife.
 
Im S und E durch Steilwände geschützt, gegen N und W mit einem Wall. Im N und NW zudem Bachtobel. Gegen W scheint es ehemals einen Graben gehabt zu haben (durch Bahn- und Wegbau wohl teilweise zerstört).
Auf TA 215 (1878) bewaldete Fläche kleiner sowie Gebäude am Westrand. Flurname: „Almend“ (nach Felder nicht richtig). Herr G. Rüetsche-Hollenstein, Feldheimstr. 8, 9602 Bazenheid, erklärte M. Sch. am 11.11.1996, dass bis zum 2. Weltkrieg nur die südliche Hälfte der heutigen Fläche unbewaldet gewesen sei. Während des Krieges habe man dann die andere Hälfte gerodet („gestockt“). Es wurde denn als Acker genutzt. In der östlichen Hälfte (ehemals Besitz Rüetsche) hatte es Obstbäume, in der westlichen Hälfte sei bis vor wenigen Jahren geackert worden. Bei der Melioration/Güterzusammenlegung habe man Sondagen gemacht. Der Boden sei gut. Im Norden sei zudem nach Kies prospektiert worden (Spuren im Sommer 1996 noch sichtbar). Funde habe man nicht entdeckt. Nach seiner Aussage (die er aber nicht begründen konnte) habe es im Wall Steine drin.
Im Zusammenhang mit der Melioration wurden die Zufahrtsstrassen und die beiden Erschliessungsstrassen (S- und W/N-Rand) neu angelegt, wobei das Terrain in einer Breite von ca. 3-4m tangiert und teilweise ausgeebnet wurde. Der Wall war wohl schon früher durch die Zufahrtsstrasse angeknabbert worden.
13.11.1948 Begehung durch J. Grüninger und Prof. Dr. R. Laur-Belart. 17.11.1948 Gutachten von Prof. Laur zur Burgwies zuhanden von Jos. Braunwalder, Präsident der Togg.
Vereinigung für Heimatkunde. Laur hielt sowohl prähistorische als auch frühmittelalterliche Zeitstellung für möglich. Erster Programmpunkt der Erforschung war die genaue Vermessung der Anlage: Im Oktober 1952 Aufnahme durch den Geometer Wildberger des Institutes für Urgeschichte in Basel (Förderung durch Verleger E. Kalberer). Dabei konnte aber nur ein Teil aufgenommen werden, der Rest sei nachzutragen.
Bohrungen am 11.11. und 12.11.1996 ergaben keine Kulturschicht o. ä. (s. Bohrprotokoll).
Keine Quellen.

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