Die Gemeinde Kirchberg steht vor der Aufgabe, ihre Schulhäuser zukunftsfähig zu gestalten. Anlass sind die Sanierungsbedürftigkeit des Primarschulhauses Eichbüel in Bazenheid und des Primarschulhauses Sonnenhof in Kirchberg. Daraus ergibt sich die Chance, die Schulraumplanung gesamtheitlich und dörferübergreifend zu denken.
Soll die aktuelle Ausgangslage für die Zusammenführung der beiden Oberstufen Kirchberg und Bazenheid genutzt werden?
Die Kosten für die Umsetzung sind für alle Varianten vergleichbar und liegen bei rund 60-70 Mio. Franken. Die Betriebskosten hingegen würden bei einer gemeinsamen Oberstufe tiefer ausfallen, als bei einzelnen Schulstandorten.
Das Primarschulhaus Eichbüel in Bazenheid ist sanierungsbedürftig und in Kirchberg wurde nach der Ablehnung eines Erweiterungsprojekts ein provisorischer Modulbau für zehn Jahre errichtet, um den Schulraumbedarf zu decken. Daraus ergibt sich die Chance für die Gemeinde, sich die Frage einer zukunftsfähigen Organisation der Oberstufe zu stellen, die pädagogische, organisatorische und infrastrukturelle Aspekte berücksichtigt und wirtschaftlich tragbar ist – unabhängig von Schwankungen der Schülerzahlen.
In Bazenheid ist das Primarschulhaus Eichbüel in die Jahre gekommen und mittelfristig sanierungsbedürftig. In Kirchberg wurde im Jahr 2021 ein Ausführungskredit zur Erweiterung der Primarschule Sonnenhof inklusive Mehrzwecksaal von der Stimmbevölkerung abgelehnt. In der Folge musste 2023 ein provisorischer Modulbau errichtet werden, um den dringend benötigten Schulraum bereitzustellen. Der Modulbau ist auf eine Nutzungsdauer von zehn Jahren ausgelegt.
In den kommenden Jahren wird die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe der Gemeinde Kirchberg voraussichtlich leicht schwanken. Die Prognosen zeigen, dass sich die jährlichen Gesamtschülerzahlen bei rund 350 Jugendlichen einpendeln werden. Diese Unterschiede entstehen durch Schwankungen in der Anzahl Kinder pro Jahrgang. Die Prognose basiert auf den aktuellen Zahlen aus dem Schuljahr 2024/2025. In der untenstehenden Grafik und Tabelle ist die erwartete Entwicklung der Schülerzahlen über mehrere Jahre hinweg dargestellt – sowohl als Gesamtzahl wie auch aufgeteilt auf die heutigen Standorte Bazenheid und Kirchberg, entsprechend deren aktuellen Einzugsgebiet.

Diese Zahlen bilden eine wichtige Grundlage für die Schulraumplanung. Sie helfen dabei, den Platzbedarf in den Schulhäusern abzuschätzen und die Entwicklung im Blick zu behalten. Die Prognose schafft eine gewisse Planungssicherheit. Die Zahlen wurden anhand der Schülerinnen und Schüler berechnet, welche aktuell Teil des Kirchberger Schulsystems sind. Was diesen Zahlen nicht zu Grunde gelegt ist, ist ein allgemeines, moderates Wachstum der Gemeinde, woraus auch ein gewisses Wachstum an Schülerinnen und Schülern resultieren würde.
Die strategischen Überlegungen zur künftigen Organisation der Oberstufe basieren jedoch nicht allein auf der Entwicklung der Schülerzahlen. Vielmehr geht es darum, die Schulstandorte so zu gestalten, dass sie den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht werden – unabhängig davon, ob die Schülerzahlen leicht steigen, gleichbleiben oder zurückgehen.
Im Zentrum der Planung stehen folgende Ziele:
Die Gemeinde verfolgt damit einen ganzheitlichen Ansatz, der pädagogische, organisatorische und infrastrukturelle Aspekte gleichermassen berücksichtigt. Die Schülerzahlen liefern dabei wichtige Anhaltspunkte – sie sind Teil der Analyse, jedoch nicht der alleinige Treiber der Diskussion.
Die Schulraumplanung in Kirchberg ist ein fortlaufender Prozess, bei dem bestehende Infrastruktur regelmässig überprüft und unter Einbezug der Bevölkerung sowie verschiedener Anspruchsgruppen diskutiert wird. Nun soll gemeinsam entschieden werden, welche langfristige Lösung umgesetzt werden soll. Dazu wurden in Form von Workshops und Diskussionen bereits diverse Schritte unternommen.
Schulraumplanung ist kein Vorgang mit einem klaren Anfang und Ende, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Dabei wird die bestehende Infrastruktur fortlaufend hinterfragt und hinsichtlich ihrer Tauglichkeit und Zukunftsfähigkeit überprüft. In den letzten Jahren wurde in der Gemeinde Kirchberg bereits vieles getan. Insbesondere in Bazenheid wurde erweitert und investiert, beispielsweise im Jahr 2017 mit einem Modulbau für die Primarschule Neugasse, in welchem sich heute das Familienzentrum befindet. Weiter wurde die Oberstufe Flurstrasse im Jahr 2018 erweitert und ein Primarschulhaus und ein Doppel-Kindergarten an der Neugasse in Bazenheid neu gebaut. In Kirchberg wurde im Jahr 2021 über den Bau einer neuen Primarschule mit Mehrzweckhalle abgestimmt. Nach der Ablehnung dieses Ausführungskredites durch die Stimmbevölkerung wurde aufgrund des akuten Platzmangels im Jahr 2023 das Primarschulhaus Sonnenhof mit einem temporären Modulbau erweitert.
Wir stehen nun vor der Frage, wie es mit der Schulraumplanung weitergehen soll. Die Kommission Schulraumplanung, der ehemalige Schulrat und der Gemeinderat haben sich entschlossen, die Schulraumplanung nochmals auf breiter Ebene anzugehen und zu diskutieren. Dazu wurden verschiedenste Varianten aufgezeigt und an einem Workshop zusammen mit der Bevölkerung diskutiert, Vor- und Nachteile, aber auch ganz neue Inputs und mögliche Standorte aufgenommen. Des weiteren wurde an der Oberstufe Kirchberg und an der Oberstufe in Bazenheid je ein Workshop mit den Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern durchgeführt, um auch hier Stimmen und Ideen aufzunehmen. Auch am Dörferforum wurde die Thematik der Schulraumplanung diskutiert. Ziel ist es, die Schulraumplanung frühzeitig und unter Einbezug möglichst vieler Anspruchsgruppen und Interessierter gemeinsam zu diskutieren und zu gestalten.
Wie geht es nun weiter? Mit dieser Sonderausgabe des Gmeindsblatts wollen wir die Bevölkerung über den aktuellen Stand der Schulraumplanung informieren. Wir möchten die möglichen Standorte zeigen, Vor- und Nachteile dieser Standorte und der möglichen Szenarien darlegen. Wir wollen die Diskussion am Laufen halten und hoffen auf einen intensiven Austausch. Dazu werden wir nochmals einen öffentlichen Anlass durchführen, um zu evaluieren, in welche Richtung es mit der Schulraumplanung gehen soll. Sicher ist, dass der Entscheid über das definitive Schulbauprojekt letztlich von der Kirchberger Stimmbevölkerung durch eine Volksbefragung getroffen wird.
Verteilt auf fünf Schuleinheiten in Gähwil, Dietschwil, Kirchberg und Bazenheid wird in Kirchberg ein umfassendes Bildungsangebot vom Kindergarten bis zur Oberstufe angeboten. Teilweise nutzen die Schuleinheiten gemeinsame Fach- und Sporträume.
Die Gemeinde Kirchberg verfügt über ein vielseitiges Bildungsangebot vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Dieses ist in fünf Schuleinheiten gegliedert, die sich auf die Ortschaften Gähwil, Dietschwil, Kirchberg und Bazenheid verteilen. Jede Schuleinheit deckt bestimmte Schulstufen ab und nutzt eigene wie auch gemeinsame Fach- und Sporträume. Der Schwimmunterrricht findet für alle Schuleinheiten im Hallenbad Bütschwil statt.
Schuleinheit Gähwil, Dietschwil und Kindergarten und Primarschule Kirchberg
In Gähwil stehen ein Kindergarten sowie eine Primarschule mit eigener Sporthalle zur Verfügung. Hier besuchen die Kinder vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse den Unterricht. Sämtliche Fächer werden vor Ort unterrichtet, mit Ausnahme des Schwimmunterrichts.
In Dietschwil befindet sich ein Schulhaus mit Basisstufe (Kindergarten sowie 1. und 2. Primarklasse). Der Regelunterricht erfolgt im Dorf, der Sportunterricht in der Sporthalle Gähwil.
In Kirchberg umfasst die Primarstufe einen Kindergarten und eine Primarschule mit eigener Sporthalle. Für den Sportunterricht wird auch die Sporthalle der Oberstufe mitgenutzt.
Schuleinheit Neugasse Bazenheid
Die Schulanlage Neugasse umfasst zwei Kindergärten (Neugasse 14 und 16) sowie zwei Primarschulhäuser (Neugasse 20 und 24). In der Neugasse 20 wird zusätzlich das Einschulungsjahr geführt. Sämtlicher Handarbeitsunterricht für die Schuleinheit findet hier statt. Zudem steht eine Schulküche für den WAH-Unterricht (Wirtschaft, Arbeit, Haushalt) der Oberstufe zur Verfügung. In der Neugasse 24 ist der gesamte Werkunterricht untergebracht. Der Sportunterricht wird in der Sporthalle Eichbüel und im Mehrzweckgebäude Ifang erteilt; vereinzelt findet DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) im Eichbüel statt.
Schuleinheit Eichbüel Bazenheid
Zur Schulanlage Eichbüel gehören ein Kindergarten an der Wilerstrasse sowie die Primarschule mit eigener Sporthalle. Die Kindergartenkinder der Wilerstrasse besuchen die Musikalische Grundschule in der Primarschule Eichbüel. Die Logopädie wird in der Neugasse erteilt. Auch die Sporthalle des Mehrzweckgebäudes Ifang wird genutzt.
Schuleinheit Oberstufe Kirchberg
Die Oberstufe in Kirchberg verfügt über eine eigene Sporthalle und ist vollständig vor Ort eingerichtet. Sämtliche Fächer – einschliesslich Sport – werden innerhalb der Schulanlagen unterrichtet. Der Unterricht umfasst die Fächer der Oberstufe.
Schuleinheit Oberstufe Bazenheid
Wie an der Oberstufe Kirchberg umfasst auch der Unterricht an der Oberstufe in Bazenheid alle Fächer der Oberstufe. Der Sportunterricht findet im Mehrzweckgebäude Ifang statt, während der WAH-Unterricht in der Schulküche an der Neugasse 20 durchgeführt wird.
Der Gemeinderat prüft drei Grundszenarien für die Schulraumplanung: Eine Sanierung oder ein Neubau an den bestehenden Standorten, der Bau einer neuen gemeinsamen Oberstufe an einem neuen Standort oder die Erweiterung einer bestehenden Oberstufe für alle Schülerinnen und Schüler. Während Szenario 1 die heutige Struktur beibehält, führen Szenario 2 und 3 zu einer gemeinsamen Oberstufe, wobei jeweils unterschiedliche bauliche und organisatorische Konsequenzen entstehen.
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen drei Szenarien, welche als Stossrichtungen zu verstehen sind:
Demnach blieben beim ersten Szenario die beiden Oberstufen in den Dörfern Kirchberg und Bazenheid bestehen. Beim zweiten und dritten Szenario gäbe es eine gemeinsame Oberstufe. Aber auch beim ersten Szenario muss es für die Zukunft möglich sein, die Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Wohnort einer Oberstufe zuteilen zu können, um ausgeglichenere Klassen bilden zu können.
Szenario 1: Bestehende Oberstufen an den bisherigen Standorten in Kirchberg und Bazenheid
In diesem ersten Szenario entsteht keine gemeinsame Oberstufe und die beiden Primarschulhäuser Eichbüel in Bazenheid und Sonnenhof in Kirchberg weichen je einem Neubau oder werden kernsaniert. Dazu werden während der Bauphase sowohl in Kirchberg als auch in Bazenheid Provisorien benötigt, in denen die Schülerinnen und Schüler während der Bauphase unterrichtet würden.
Szenario 2: Gemeinsame Oberstufe an einem neuen Standort
In diesem Szenario ist vorgesehen, eine neue, gemeinsame Oberstufe an einem neuen Standort im Kirchberger Gemeindegebiet zu bauen. Hier wäre es möglich, ohne Provisorien zuerst die gemeinsame Oberstufe zu bauen. Anschliessend könnten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen in Bazenheid und Kirchberg in das neue Schulgebäude ziehen und mit dem Schulbetrieb starten. Für die leeren, ehemaligen Schulhäuser bestünde dann die Zeit für eine Renovation, bei welcher die Gebäude für den Unterricht auf der Primarstufe vorbereitet werden. Anschliessend könnten in Kirchberg die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe in das renovierte Schulhaus Lerchenfeld ziehen. Die Schülerinnen und Schüler des alten Primarschulhauses Eichbüel könnten in das Schulhaus an der Flurstrasse in Bazenheid ziehen. Eine in diesem Szenario spannende Frage ist, wie die freiwerdenden Flächen in Kirchberg beim alten Primarschulhaus Sonnenhof und in Bazenheid beim alten Primarschulhaus Eichbüel genutzt werden könnten. Daraus ergeben sich spannende Überlegungen und Chancen für die weitere Entwicklung der Dörfer an diesen attraktiven Standorten in Zentrumsnähe.
Szenario 3: Gemeinsame Oberstufe am bestehenden Standort in Kirchberg
Das dritte Szenario ist ähnlich wie das zweite Szenario, nur wird hier kein neuer Standort für eine Oberstufe gesucht, sondern eine der beiden bestehenden Oberstufen so erweitert, dass diese genügend Raum für alle Oberstufenschülerinnen und -schüler der Gemeinde bietet. Daraus ergibt sich, dass nur ein Primarschulhaus neu gebaut oder kernsaniert werden müsste. Als Beispiel könnte die Oberstufe Kirchberg erweitert werden. Danach könnten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Bazenheid den Schulbetrieb in Kirchberg im Oberstufenschulhaus Lerchenfeld aufnehmen. Anschliessend würde man das nun leere Oberstufenschulhaus Flurstrasse in Bazenheid an die Bedürfnisse der Primarstufe anpassen. Nach erfolgter Anpassung könnten die Primarschülerinnen und -schüler vom Schulhaus Eichbüel in das ehemalige Oberstufenschulhaus an der Flurstrasse in Bazenheid ziehen. Das Schulareal Eichbüel könnte man nun, wie im Szenario 2 beschrieben, einer neuen Nutzung zuführen.
In diesem dritten Szenario müsste nur das Primarschulhaus Sonnenhof in Kirchberg kernsaniert oder neu gebaut werden. Damit man dazu kein Provisorium erstellen muss, könnten die Primarschülerinnen und -schüler den Erweiterungsbau der Oberstufe vorübergehend nutzen, bevor die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Bazenheid nach Kirchberg gehen.
Die Gegenüberstellung der Szenarien zeigt, dass eine zentrale gemeinsame Oberstufe Vorteile bietet, wie eine effiziente Nutzung von Infrastruktur, stabilere Klassengrössen, eine stärkere soziale Durchmischung, Synergien im Kollegium und eine kompakte Bauweise ohne Provisorien. Es erfordert aber den bewussten Erhalt von Beziehung und Überschaubarkeit. Demgegenüber punkten dezentrale Oberstufen mit kürzeren Schulwegen, lokaler Verankerung und persönlicherem Umfeld, sodass die Entscheidung eine sorgfältige Abwägung zwischen Effizienz, pädagogischer Qualität und sozialer Verantwortung verlangt.
Die folgenden Tabellen zeigen allgemein die Vor- und Nachteile einer gemeinsamen, zentralen Oberstufe versus den einzelnen, dezentralen Oberstufen auf. Es sollen möglichst viele Aspekte berücksichtigt werden, wobei wir an dieser Stelle auf eine Gewichtung bewusst verzichten. Für jede Bürgerin und jeden Bürger ist es sehr individuell, welche Argumente und Überlegungen stärker oder weniger stark gewichtet werden, ob die Auswirkungen je Aspekt eher positiv, negativ oder neutral eingestuft werden.
In der aktuellen Phase der Schulraumplanung geht es primär um eine Grundsatzentscheidung für eine gemeinsame Oberstufe oder für einzelne Oberstufen in den Dörfern. Bei den Kosten handelt es sich daher vorerst um Annahmen und Schätzungen. Die eigentlichen Kosten sind abhängig vom Standort und speziell vom finalen Bauprojekt, welches erst später im Prozess in einem Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben wird. Bevor es so weit ist, muss aber die Frage geklärt werden, ob und wenn ja, an welchem Standort wir ein gemeinsames Oberstufenschulhaus bauen wollen. Eine erste Abschätzung hat ergeben, dass sich alle Szenarien und Standorte in einem Bereich von 60 bis 70 Mio. Franken bewegen. Sei es, ob wir zwei Primarschulhäuser bauen oder eine gemeinsame Oberstufe umsetzen.
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Gemeinsame Oberstufe |
Einzelne Oberstufen |
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Bruttoinvestition |
(+/-) vergleichbar |
(+/-) vergleichbar |
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Betriebs- und Unterhaltskosten |
(+) durch eine gemeinsame Infrastruktur können die Kosten optimiert werden |
(-) die Infrastruktur muss je einzeln geführt und unterhalten werden |
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Personalkosten |
(+) durch optimalere Klassengrössen können Personalkosten reduziert werden. |
(-) durch schwankende Schülerzahlen können höhere Personalkosten entstehen. |
Werden die beiden heutigen Oberstufenstandorte in Kirchberg und Bazenheid zu einem grossen, gemeinsamen Schulhaus zusammengeführt, würde ein zentraler Standort entstehen, an dem künftig alle Jugendlichen der Gemeinde unter einem Dach unterrichtet werden. Eine solche strukturelle Veränderung ist weit mehr als eine bauliche oder organisatorische Frage – sie betrifft pädagogische, kulturelle und soziale Prozesse.
Eine Zusammenlegung eröffnet grundsätzlich verschiedene Chancen und die Möglichkeit, Schule im grösseren Rahmen pädagogisch neu zu denken. Es bietet sich an, Konzepte zu überarbeiten, Ressourcen zu bündeln und Synergien zu nutzen. Ein grösseres Kollegium eröffnet die Möglichkeit, Fachlehrpersonen gemäss ihren Stärken einzusetzen. Ein gemeinsamer Standort begünstigt die Zusammenarbeit zwischen den Lehrpersonen der verschiedenen Schulzüge. Gegenseitige Einblicke und Austausch über pädagogische Ansätze stärken das gemeinsame Verständnis von Unterrichtsqualität. Zudem profitieren die Schülerinnen und Schüler von einer besseren sozialen Durchmischung und einem breiten Angebot an Niveauunterricht.
Im Gegenzug müssen aber auch Risiken einer Zusammenlegung berücksichtigt werden. Die Pädagogik lebt von Beziehung, Überschaubarkeit und Vertrauen – Elemente, die in grösseren Systemen aktiver gepflegt werden müssen.
Der Vergleich zwischen einer gemeinsamen Oberstufe und einzelnen Oberstufen zeigt wesentliche Unterschiede in Organisation, Infrastruktur und pädagogischen Möglichkeiten. Eine gemeinsame Oberstufe bietet Vorteile wie das Führen von Parallelklassen, stabile Pensen für Lehrpersonen und den gezielten Einsatz spezialisierter Fachkräfte für Fächer wie Latein oder Sport. Auch die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur – etwa für Werken, Hauswirtschaft oder Musik – ist effizienter.
Einzelne Oberstufen hingegen fördern durch kleinere Teams und überschaubare Schülerzahlen den persönlichen Austausch und stärken den Teamgeist. Die kürzeren Schulwege und die lokale Verankerung im Dorfleben sind weitere Pluspunkte.
Ob ein neuer Standort zu einem pädagogischen Gewinn wird, hängt davon ab, ob es gelingt, aus zwei gewachsenen Schulkulturen eine neue, klar strukturierte, aber menschlich geprägte Gemeinschaft zu formen – eine Schule, die Leistung fördert, Orientierung bietet und den persönlichen Kontakt zwischen Lehrpersonen und Jugendlichen als Herzstück des Lernens bewahrt.
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Gemeinsame Oberstufe |
Einzelne Oberstufen |
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Personaleinsatz |
(+) ausgeglichene Klassengrössen |
(-) schwankende Klassengrössen |
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(+) Planungssicherheit für Schulleitung und Lehrpersonen |
(-) schwankende Pensen für Lehrpersonen aufgrund stärker fluktuierender Schülerzahlen |
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(+) spezialisierte Lehrpersonen z.B. Latein, Sport, etc. Können eingesetzt werden |
(-) weniger spezialisierte Lehrpersonen können eingesetzt werden |
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(+) grössere Teams von Fachlehrpersonen (Fachgruppenaustausch) |
(-) kleinere Teams von Fachlehrpersonen (Fachgruppenaustausch) |
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(+) mehrere Parallelklassen möglich (effizientere Lektionenvorbereitung für Lehrpersonen) |
(-) vereinzelt Parallelklassen möglich |
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(-) zu grosse Lehrerteams können auch negativ sein (Unpersönlichkeit) |
(+) kleine Lehrerteams können den persönlichen Austausch fördern (Teamgeist) |
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Infrastruktur für Fachunterricht, wie Werken, Hauswirtschaft, Musikunterricht oder Sport |
(+) Nutzung breiterer, gemeinsamer Infrastruktur |
(-) einzelne, separate Infrastruktur |
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Schülerinnen und Schüler / Organisation |
(+) ausgeglichene, soziale Durchmischung der Klassen |
(-) weniger ausgeglichene, soziale Durchmischung der Klassen |
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(+) mehr Angebote von Niveauunterricht möglich, z.B. in Sprachen und Mathematik |
(-) weniger Angebote von Niveauunterricht möglich, z.B. in Sprachen und Mathematik
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(-) Gefahr der Anonymität durch zu viele Schülerinnen und Schüler an einer Schule |
(+) bei einer kleineren Anzahl Schülerinnen und Schüler kennt man sich und die Gefahr der Anonymität ist tiefer |
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(+/-) gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen |
(+/-) isolierte Veranstaltungen je Oberstufenschulhaus |
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Schulweg |
(-) zum Teil längere Schulwege für Schülerinnen und Schüler |
(+) kürzere Schulwege für Schülerinnen und Schüler |
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(-) Zusätzliche Anbindung an den öffentlichen Verkehr notwendig |
(+) Zusätzliche Anbindung an den öffentlichen Verkehr nicht notwendig |
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Austausch unter den Dörfern, Förderung sozialer Kompetenzen |
(+/-) Stärkung des Gemeinsinns, Austausch und Zusammenwachsen der Dörfer |
(+/-) lokales Denken, Austausch lokal im Dorf |
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(+/-) mehr Kontakt zu anderen Jugendlichen aus der Gemeinde |
(+/-) weniger Kontakt zu anderen Jugendlichen aus der Gemeinde |
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Mehrzweckräume |
(+/-) grosse, multifunktionale Räumlichkeiten, z.B. Aula, für alle (Schülerinnen und Schüler, Bevölkerung, Vereine etc.) möglich |
(+/-) kleinere, dafür dezentrale, multifunktionale Räume (Schülerinnen und Schüler, Bevölkerung, Vereine etc.) möglich |
Eine gemeinsame Oberstufe bietet, vor allem wenn sie an einem neuen Standort gebaut wird, in der Bauphase klare Vorteile: Sie ermöglicht eine kompakte Bauweise ohne Provisorien, vermeidet Störungen des laufenden Schulbetriebs und verkürzt die Bauzeit. Auch im Betrieb lassen sich durch die Bündelung von Unterhalt, Reinigung und Infrastruktur an einem Standort Effizienzgewinne erzielen. Zentrale Gerätschaften können gemeinsam genutzt werden, was Kosten spart und Synergien schafft. Zudem eröffnet die Aufgabe nicht mehr benötigter Schulgebäude neue Entwicklungsmöglichkeiten für Bazenheid und Kirchberg, sei es durch Umnutzung oder Verkauf.
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Gemeinsame Oberstufe |
Einzelne Oberstufen |
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Bauphase |
(+) keine Provisorien notwendig, einfacherer Umzug |
(-) je nach dem Provisorien und mehrfache Umzüge notwendig |
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(+) keine Störung des Schulbetriebs |
(-) Bautätigkeit während des Schulbetriebs |
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(+) kürzere Bautätigkeit |
(-) längere Bautätigkeit |
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Effizienzsteigerung |
(+) Gebäudeunterhalt, Fernwärme, Reinigung und Infrastruktur an einem Ort |
(-) Gebäudeunterhalt, Fernwärme, Reinigung und Infrastruktur an zwei Orten |
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Geräte und Lehrmaterialien |
(+) zentrale Gerätschaften und Lehrmaterialien |
(-) dezentrale Gerätschaften und Lehrmaterialien |
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Freisetzung von Entwicklungspotential |
(+) Umnutzung oder Verkauf nicht mehr benötigter Schulliegenschaften. |
(+/-) keine Umnutzung oder Verkauf möglich, die Schulliegenschaften werden gebraucht. |
Die Gegenüberstellung einer gemeinsamen Oberstufe und einzelner dezentraler Oberstufenstandorte zeigt ein klares Spannungsfeld zwischen Effizienz und Nähe. Eine zentrale Lösung überzeugt durch organisatorische Vorteile, stabile Klassengrössen, ein vielfältiges Angebot wie Niveauunterricht oder Freifächer und eine kosteneffiziente Infrastruktur. Auch in der Bauphase bietet sie Vorteile. Zudem eröffnet sie durch die Freisetzung bestehender Liegenschaften neue Entwicklungsmöglichkeiten für die Gemeinde. Demgegenüber stehen die Stärken der dezentralen Variante: kürzere Schulwege, stärkere lokale Verankerung und ein persönlicheres Schulumfeld. Die Entscheidung zwischen den beiden Modellen erfordert daher eine sorgfältige Abwägung zwischen pädagogischer Qualität, wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Verantwortung.
Der Gemeinderat Kirchberg hat zusammen mit der Schällibaum AG verschiedene Varianten für die Schulraumplanung geprüft und vier Optionen für die Weiterbearbeitung ausgewählt. Diese reichen von der Beibehaltung der bestehenden Oberstufen mit Neubau der Primarschulen bis hin zu einer gemeinsamen Oberstufe an einem neuen oder bestehenden Standort, wobei sich die Varianten in Landverfügbarkeit, Bauorganisation und Bedarf an Provisorien unterscheiden.
In der Schulraumplanung und insbesondere in der Phase des Variantenstudiums, der Planung von Kapazitäten, das Begutachten und Bewerten von Bausubstanz und der Durchführung von Machbarkeitsanalysen auf einer gewissen Tiefe wurden wir begleitet und unterstützt durch die Schällibaum AG. Die Schällibaum AG mit Sitz in Wattwil und weiteren Standorten in Herisau, Rapperswil-Jona und St. Gallen ist in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik tätig und hat die Gemeinde Kirchberg in anderen Projekten schon erfolgreich beraten.
Variantenstudium und Standortevaluation
In einer ersten Phase wurden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Anspruchsgruppen mögliche Standorte und Szenarien gesammelt. Dabei ging es darum, möglichst breit zu denken, um keine Variante zu übersehen. Im Anschluss wurde die Machbarkeit der Varianten evaluiert und die Varianten wurden reduziert. Im Anhang A finden Sie eine Übersicht über alle geprüften Varianten mit den wichtigsten Punkten und dem Ergebnis, ob eine Variante schliesslich weiterverfolgt wurde oder nicht.
Variantenstudium und Standortevaluation möglicher Szenarien für die Schulraumplanung, insbesondere für eine gemeinsame Oberstufe
Nach vertiefter Prüfung der Varianten wurden vier Varianten vom Gemeinderat für die Weiterbearbeitung empfohlen:
Variante mit bestehenden Oberstufen in Kirchberg und Bazenheid
Bei dieser Variante würden die Oberstufen in Bazenheid und Kirchberg bestehen bleiben. Dafür müssten die beiden erneuerungsbedürftigen Primarschulhäuser Eichbüel in Bazenheid und das Primarschulhaus Sonnenhof in Kirchberg neu gebaut oder kernsaniert werden. Während der Bauzeit müsste ein Provisorium erstellt werden. Je nach Reihenfolge der Bauten könnte man dieses in Bazenheid oder in Kirchberg wieder verwenden.
Wichtige Fakten:
Variante mit gemeinsamer Oberstufe Rüteliweg in Kirchberg
Bei dieser Variante würden wir die zwei heutigen Oberstufen in einem neuen, gemeinsamen Oberstufenzentrum am Rüteliweg in Kirchberg vereinen. Die Primarschulen übernehmen dann die heutigen Gebäude der Oberstufen. Das Areal Eichbüel in Bazenheid und das Areal Sonnenhof in Kirchberg können danach für andere Zwecke verwendet werden. Während der Bauzeit müssten keine Provisorien erstellt werden. Bei diesem Standort würde es sich anbieten, die Anbindungen an den öffentlichen Verkehr zu überprüfen. Zusätzlich sollte die Möglichkeit zu einem Ausbau oder eine Anpassung für eine Fahrradverbindung vom Rüteli nach Nuetenwil Bazenheid geprüft werden.
Wichtige Fakten:
Variante mit gemeinsamer Oberstufe Ifang in Bazenheid
Bei dieser Variante würden wir die zwei heutigen Oberstufen in einem neuen, gemeinsamen Oberstufenzentrum im Ifang in Bazenheid vereinen. Die Primarschulen übernehmen dann die heutigen Gebäude der Oberstufen. Das Areal Eichbüel in Bazenheid und das Areal Sonnenhof in Kirchberg können danach für andere Zwecke verwendet werden. Während der Bauzeit müssten keine Provisorien erstellt werden.
Wichtige Fakten:
Variante mit gemeinsamer Oberstufe Lerchenfeld in Kirchberg
In diesem Szenario würden wir die bestehende Oberstufe in Kirchberg erweitern und zu einem gemeinsamen Oberstufenzentrum ausbauen. Für die Primarschule Kirchberg wird ein Ersatzneubau auf dem gleichen Areal errichtet. Die Primarschule in Bazenheid übernimmt das Gebäude der jetzigen Oberstufe. Das Areal Eichbüel kann danach für andere Zwecke verwendet werden. Je nach Projekt für die Primarschule Sonnenhof in Kirchberg, kann man während der Bauphase auf ein Provisorium verzichten. Dazu müssten nach der Fertigstellung der gemeinsamen Oberstufe in Kirchberg vorübergehend die Primarschülerinnen und Schüler von Kirchberg im Oberstufenschulhaus beschult werden. Während dieser Zeit wäre es möglich, die Primarschule Sonnenhof neu zu bauen oder vollumfänglich zu sanieren.
Wichtige Fakten:
Untenstehend finden Sie eine tabellarische Übersicht über die Vor- und Nachteile der vier aufgezeigten Varianten. Es zeigt sich, dass alle Varianten gewisse Vorteile, aber auch Nachteile haben. Die Gewichtung der verschiedenen Kriterien ist sehr individuell. Wie bei Ihnen wahrscheinlich auch, ist die Bewertung unter den Ratsmitgliedern sehr unterschiedlich. Die Tabelle zeigt den Durchschnitt der Einschätzung der Ratsmitglieder
Grobschätzung der Kosten zur Festlegung der Strategie
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Variante 1 mit bestehenden Oberstufen in Kirchberg und Bazenheid |
Variante 2.1 mit gemeinsamer Oberstufe Rüteliweg in Kirchberg |
Variante 2.2 mit gemeinsamer Oberstufe Ifang in Bazenheid |
Variante 3.4 mit gemeinsamer Oberstufe Lerchenfeld in Kirchberg |
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Areal (wie z.B. Grösse, Topografie und Lage) |
1 |
2 |
-1 |
0 |
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|
Erschliessung (wie z.B. Schulweg, Zufahrt zum Areal, Anbindung an den ÖV) |
0 |
0 |
2 |
-2 |
|
|
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Raumplanung (wie z.B. Zoneneinteilung, Umfeld, Einschränkungen Grundwasser oder Naturgefahren) |
2 |
-1 |
2 |
1 |
|
|
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Eigentum (wie z.B. wer ist Eigentümerin oder Verfügbarkeit der Eigentumsübernahme) |
2 |
-2 |
2 |
2 |
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|
Risiken (wie z.B. Bewilligungsfähigkeit, Einsprachen) |
-2 |
1 |
-1 |
-1 |
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|
|
Kosten (wie z.B. Landkosten, Baukosten und Betriebskosten) |
2 |
2 |
-1 |
-2 |
|
|
|
|
|
|
|
Umsetzung (Notwendigkeit von Provisorien, Konfliktpotential der Realisierung) |
2 |
-2 |
-1 |
1 |
|
|
|
|
|
|
|
Pädagogik (wie. z.B. Effizienz, Klassengrössen, Anonymität und Teambildung) |
1 |
2 |
2 |
2 |
Die Grobschätzung der Kosten +/- 25 % (Diskussionsgrundlage) dient nur der Festlegung der Strategie. Sie erfolgte ohne detaillierte Analyse der Gebäudezustände bestehender Schulbauten. Ebenfalls sind keine Kenntnisse neuer Standorte hinsichtlich Topografie, Baugrund, Altlasten und dergleichen vorhanden bzw. eingeflossen. Die Kosten beinhalten nur die Anlagekosten der Bauten, welche von der jeweiligen Variante betroffen sind, nicht aber Instandhaltungskosten anderer Schulstandorte. Deshalb ist eine Interpretation der Ergebnisse notwendig. Die jährlichen Betriebskosten einer Klasse pro Jahr wurden seitens Schulverwaltung mit Fr. 200'000.– beziffert.
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Variante 1.1 |
Variante 2.1 |
Variante 2.2 |
Variante 3.4 |
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Bestehende Oberstufen |
Rüteliweg |
Ifang |
Lerchenfeld |
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BKP 0 |
Grundstück |
in Besitz |
6'000’000 |
in Besitz |
700’000 |
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BKP 1 |
Bauvorbereitung |
300’000 |
900’000 |
900’000 |
900’000 |
|
BKP 1 |
Provisorien Schulraum |
2'300’000 |
0 |
0 |
0 |
| BKP 1 | Provisorien Bauprozesse | 700'000 | 700'000 | 700'000 | 700'000 |
|
BKP 2 |
Anlagekosten Schulanlage OS |
0 |
33'000’000 |
33'000’000 |
13'000’000 |
|
BKP 2 |
Anlagekosten Schulanlage PS |
22'000’000 |
0 |
0 |
22'000’000 |
|
BKP 2 |
Anlagekosten Schulanlage KG |
6'000’000 |
6'000’000 |
6'000’000 |
6'000’000 |
|
BKP 2 |
Anlagekosten Umrüstung PS |
0 |
2'000’000 |
2'000’000 |
1'000’000 |
|
BKP 2 |
Instandsetzung PS Bazenheid |
9'000’000 |
0 |
0 |
0 |
|
BKP 2 |
Instandsetzung OS Kirchberg |
5'300’000 |
5'300’000 |
5'300’000 |
5'300’000 |
|
BKP 2 |
Anlagekosten Sporthalle Kirchberg |
10'000’000 |
14'000’000 |
0 |
14'000’000 |
|
BKP 2 |
Anlagekosten Sporthalle Bazenheid |
10'000’000 |
0 |
14'000’000 |
0 |
|
BKP 2 |
Anlagekosten Parkierung |
1'800’000 |
1'800’000 |
1'800’000 |
1'800’000 |
|
BKP 3 |
Betriebseinrichtungen |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
BKP 4 |
Umgebung |
2'000’000 |
3'000’000 |
3'000’000 |
3'000’000 |
|
BKP 5 |
Baunebenkosten |
inkl. |
Inkl. |
Inkl. |
Inkl. |
|
BKP 9 |
Ausstattung |
Inkl. |
Inkl. |
Inkl. |
Inkl. |
|
|
Total |
70'000’000 |
73'000’000 |
67'000’000 |
69'000’000 |
|
BKP 6 |
Verkaufserlöse Parzelle |
0 |
-7'000’000 |
7'000’000 |
7'000’000 |
|
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Total inkl. Ertrag |
70'000'000 |
66'000’000 |
60'000’000 |
62'000’000 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Betriebskosten Prognose 1 J. |
4'400’000 |
3'800’000 |
3'800’000 |
3'800’000 |
|
|
Betriebskosten Prognose 10 J. |
44'000’000 |
38'000’000 |
38'000’000 |
38'000’000 |
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Betriebskosten Prognose 30 J. |
132'000’000 |
114'000’000 |
114'000’000 |
114'000’000 |
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Die Schulraumplanung ist eine der bedeutendsten Weichenstellungen für unsere Gemeinde – sie prägt die Bildungslandschaft für die nächsten Generationen und das Zusammenleben unserer Dörfer. Die vorgestellten Varianten bieten unterschiedliche Chancen und Herausforderungen. Es liegt nun an uns allen, diese Optionen sorgfältig zu diskutieren und gemeinsam eine Lösung zu finden, die pädagogisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich überzeugt. Ihre Meinung zählt: Gestalten Sie die Zukunft unserer Schulen aktiv mit!
Ihr Gemeinderat
Untenstehend finden Sie eine Übersicht über alle geprüften Varianten mit den wichtigsten Punkten und dem Ergebnis, ob eine Variante schliesslich weiterverfolgt wurde oder nicht.
Die vier fett-markierten Varianten wurden weiterverfolgt.
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1 (K / B) |
Bestehende Oberstufen |
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2.1 |
Rüteliweg |
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2.2 |
Ifang |
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2.1.1 |
Rüteliweg, Turnhalle beim Werkhof Nicht weiterverfolgt |
-> Entfernung zwischen Oberstufe und Turnhallen, ungünstiges Gelände für Turnhalle |
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2.3 |
Eichbüel Nicht weiterverfolgt |
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2.4 |
Husenstrasse Nicht weiterverfolgt |
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2.5 |
Sonnenhof Nicht weiterverfolgt |
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2.6 |
Areal rwt Nicht weiterverfolgt |
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2.7 |
Rüteliweg Nicht weiterverfolgt |
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2.8 |
Im Feld Nicht weiterverfolgt |
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2.9 |
Hasenberg Nicht weiterverfolgt |
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2.10 |
Breiti Nicht weiterverfolgt |
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2.11 |
Norenberg Nicht weiterverfolgt |
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2.12 |
Areal Werkhof, Turnhalle beim ehemaligen Areal der rwt Nicht weiterverfolgt |
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2.12.1 |
Areal Werkhof Nicht weiterverfolgt |
-> Grosse Entfernung zwischen Oberstufe und Turnhalle, Hanglage, ungünstiges Gelände für beide Gebäude |
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2.13 |
Sonnmatt Nicht weiterverfolgt |
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3.4 |
Lerchenfeld |
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3.1a
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Lerchenfeld, Primarschule am Rüteliweg Nicht weiterverfolgt |
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3.1b
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Lerchenfeld, Primarschule am Hasenberg Nicht weiterverfolgt |
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3.2a
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Flurstrasse Nicht weiterverfolgt |
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3.2b
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Flurstrasse Nicht weiterverfolgen |
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3.3 |
Lerchenfeld, Turnhalle beim ehemaligen Areal der rwt Nicht weiterverfolgen |
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